Naturschutz im Hotzenwald
Wer zum ersten Mal den Oberen Hotzenwald erblickt, wird zweifellos von der Schönheit der Landschaft begeistert sein. Damit dieser einzigartige Reichtum an naturnahen Lebensräumen erhalten bleibt, wurden viele Flächen im Laufe der Zeit unter Schutz gestellt. Diese Naturschutzgebiete sind die Herzstücke des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Zusätzlich gewährleistet Natura 2000, dass sich auch zukünftige Generationen an den vielen Naturschätzen erfreuen können.
Naturschutzgebiet Bruggmatt - Das Kleinste
Aus der Luft mutet das mit 2,1 ha Fläche kleinste Naturschutzgebiet im Oberen Hotzenwald wie eine Insel inmitten eines Waldmeers an. Der zentrale Bereich, ungefähr die Hälfte des gesamten Schutzgebiets, ist vermoort, gut zu erkennen an den typischen Pflanzen eines Flach- bzw. Übergangsmoors.
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Naturschutzgebiet Ennersbacher Moor - Das Ursprüngliche
Das Glanzlicht des in Privatbesitz befindlichen Naturschutzgebiets ist zweifellos das Hochmoor im südlichen Teil. Es blieb von jeglichen menschlichen Eingriffen verschont und begeistert deshalb als eines der wenigen natürlichen lebenden Hochmoore jeden Botaniker.
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Natur- und Waldschutzgebiet Kirchspielwald-Ibacher Moos - Das Größte
Ursprünglich gab es bis zur ersten Hälfte des 20. Jh.s im Bereich des heutigen Schutzgebiets drei eigenständige Naturschutzgebiete, das Ibacher Moor, das Brunnmättlemoos und das Fohrenmoos.
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Naturschutzgebiet Kohlhütte-Lampenschweine - Das Eindrucksvolle
Ein Eindruck wie aus dem Bilderbuch: gelbbraune Weiden, von Wacholderbüschen durchsetzt, überziehen die Landschaft des Ibacher Hochtals und geben den Blick frei über die weiten Wälder des Oberen Hotzenwalds. Im nordwestlichsten Zipfel des Tals liegt das 1996 ausgewiesene Naturschutzgebiet Kohlhütte-Lampenschweine, das gut über den Panaromaweg zu Fuß zu erreichen ist. Entlang des Weges, der teilweise durch das 140 ha große Schutzgebiet verläuft, laden beeindruckende Aussichtspunkte immer wieder zum Verweilen und Genießen ein. mehr ...
Naturschutzgebiet Horbacher Moor - Das Älteste
Einst beschrieb der bekannte Botaniker Erich Oberdorfer das Horbacher Moor als „Schulbeispiel eines typischen Schwarzwaldhochmoors“. Beinahe wäre dieses Kleinod durch Torfabbau zerstört worden, hätte man es nicht als eines der ersten hochwertigen Naturgebiete im Schwarzwald 1939 unter Schutz gestellt.
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Naturschutzgebiet Friedrich-August-Grube - Das Außergewöhnliche
Im Jahr 2005 gesellte sich zu den sechs bestehenden Naturschutzgebieten im Oberen Hotzenwald ein weiteres hinzu: die Friedrich-August-Grube, südwestlich des Horbacher Moors gelegen. Auf einer Fläche von 9 ha wurden für das gesamte Natura 2000-Gebiet einmalige Lebensräume unter Schutz gestellt.
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Naturschutzgebiet Rüttewies-Scheibenrain - Das Vielseitige
Besucht man im Oberen Hotzenwald die Gemeinden Ibach und Dachsberg, wird man feststellen, dass die Landschaft der beiden Gemeinden recht unterschiedlich aussieht. Während das Ibacher Hochtal großräumig und übersichtlich wirkt, gliedert sich das Dachsberger Landschaftsbild in viele kleine Teilflächen.
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